Der Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (BDSV) setzt sich in einer gemeinsamen Stellungnahme gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI), dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), dem Startup-Verband, dem VDMA und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) nachdrücklich für einen Beitritt Deutschlands zur "Defence Security and Resilience Bank" (DSRB) ein.
Hierzu äußert sich Frau Dr. Elisabeth Hauschild, Geschäftsführerin BDSV, wie folgt: „Die geostrategische Bedrohungslage erfordert dringend neue Antworten und Wege: die Finanzierung des Verteidigungssektors muss langfristig nachhaltig abgesichert werden, nicht nur für die großen Industrie- und Systemanbieter, sondern auch und ganz besonders für den Mittelstand, die Start-Ups, für eine durchgehende, resiliente Lieferkette, inklusive Rohstoffbeschaffung.
Das sichert die DSRB, die Defence Security Resilience Bank. Als multilaterale Förderbank übernimmt sie über Bürgschaften und langfristige Finanzierungsbausteine den entscheidenden Risikopuffer – insbesondere dort, wo sich bis dato etablierte Banken bei Langfristverträgen des Mittelstands zurückhalten. Die DSRB federt Ausfallrisiken ab und stärkt dort die Bilanzen. Erst dadurch kann privates Kapital in großem Stil mobilisiert werden, um u.a. neue Produktionshallen und Fertigungslinien im Mittelstand zu finanzieren – ein entscheidender Hebel auf dem Weg zur Vollausstattung der Bundeswehr bis 2029.
Wenn Kanada und seine internationalen Partner Ende November in Luxemburg das Gründungsabkommen der DSRB unterzeichnen, muss Deutschland mit an Bord sein.
Die gemeinsame Stellungnahme von gleich acht Wirtschaftsverbänden verdeutlicht: Hier geht es um mehr als nur um eine neue multilaterale Bank, es geht um Verlässlichkeit in der Verteidigungsfähigkeit für Deutschland, Europa, im Verbund, um Langfristigkeit in der Finanzierung und von Marktzugängen zu gewährleisten. Nicht nur über 10 Jahre, sondern auch über 20, 30 Jahre und darüber hinaus.“
Berlin, den 29. Oktober 2026
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